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DAS PROJEKT

MINT-FÖRDERUNG

IM KINDERGARTEN

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Nathalie Glauser

PH Bern

[email protected]

031 309 23 51

 

AKTUELL: Phase I

Der Schweiz gehen die Ingenieure und Ingenieurinnen aus. Seit Jahren wird vor den Auswirkungen des Fachkräftemangels gewarnt. Erinnern wir uns, dass wichtige Erfindungen und
Innovationen vergangener wie auch unserer modernen Zeit auf die Verdienste von Ingenieurinnen und Ingenieure zurück gehen, dass sich ein Fachkräftemangel kurz-, mittel-
und langfristig negativ auf die Schöpfungskraft unserer Gesellschaft auswirken wird. Um Zahlen zu nennen: laut economiesuisse fehlen 14’000 bis 15’000 Ingenieure und
Ingenieurinnen, der direkte Wertschöpfungsverlust pro Jahr beläuft sich auf zwei bis drei Milliarden Franken.

 

Aber nicht nur in Bezug auf die Fachkräfte und die Wirtschaftslage ist die Entwicklung bedenklich –  in einem zunehmend technologisch geprägten und
organisierten Alltag ist die Mündigkeit aller eng und enger mit dem Verständnis und der Handhabung von Technik verknüpft.

 

Es werden verschiedene Massnahmen ergriffen, im Bereich der Schule wird eine frühe Förderung des Technikverständnisses angestrebt. Unter dem Begriff MINT wird eine breitangelegte Förderung in
Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften

und Technik verstanden.

 

Viele Projekte im Bereich der MINT-Förderung zielen darauf, besonders die Mädchen für die Technik zu gewinnen. Im Bereich Kindergarten steht weniger die geschlechtsspezifische Förderung
im Vordergrund, als vielmehr die Herausforderung, Kindern Erfahrungen zu ermöglichen, in denen sie Selbstwirksamkeit erleben dürfen. Technik und insbesondere das Konstruieren bieten solche
Erfahrungsräume – und sind nicht zuletzt für die Knaben eine echte Erweiterung des Freispiels und der Möglichkeiten, durch Konstruktionen Selbstwirksamkeit zu erleben und Rollen
mit positiver Verantwortung zu übernehmen.

 

Mit dem Lehrplan 21 werden Kindergarten bis und mit 2. Klasse künftig als Zyklus organisiert sein und sich an gemeinsamen Kompetenzen orientieren. Beispiele solcher Kompetenzen im
Bereich NMG sind (zur Zeit der Vernehmlassung): «Tiere, Pflanzen und ihre Lebensräume erkunden», «Stoffe, Energie und Bewegungen beschreiben», «Phänomene der belebten und unbelebten Natur
erforschen», «technische Entwicklungen und Umsetzungen erschliessen» oder «Lebensweisen und Lebensräume von Menschen erschliessen». Es gilt, Lehrpersonen bei der Entwicklung von Spiel-, Lern- und
Lehrformen  zu unterstützen.

 

* mehr Informationen unter Lehrplan 21

 

Die Gesellschaft braucht Äscheniösen

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