Der Perlhahn 21  ist das Folge-Projekt von 20+2 Beispiele

Das erste Projekt 20+2 Beispiele hat sich in die Entwicklung, Gestaltung und Begleitung von Freispiel-Angeboten vertieft. 22 Klassen haben dazu vor Ort eigene Ideen entwickelt.

Entstanden ist eine Sammlung an Freispiel-Angeboten mit ganzheitlichem Lebensweltbezug.

 

Der Perlhahn 21 wählt 21 Perlen aus und zeigt auf, wie diese Freispiel-Angebote ganz konkret in den Kindergartenalltag integriert werden können. Der Perlhahn 21 deckt alle 12 NMG und alle 7 Medien / Informatik Kompetenzbereiche ab, sowie einen grossen Teil aus der Mathematik und viele weitere Fachbereiche und überfachliche Kompetenzen des Lehrplans 21. Expertinnen und Experten und 100 Lehrpersonen bringen ihre Ideen und Erfahrungen an unserem World Café ein - wenn Du dabei sein willst, dann melde Dich gleich an, es hat noch freie Plätze und wir freuen uns auf Dich!

 

Im Zentrum dieser 21 Freispiel-Angebote stehen ganzheitlicher Lebensweltbezug und Zeitgeist.

Hier einige Beispiele von Freispiel-Angeboten, mehr folgt im Juni/Juli nach unserem World Café.

 

Freispiel-Gestaltung

Freispiel-Begleitung

Freispiel-Situierung



Kino

Ein Hellraumprojektor, ein altes Leintuch an einer Vorhangsschiene und mit Klebband ein Eisenbahntrasse auf den Boden geklebt - schon wird der sonst als Spielecke kaum nutzbare Korridor zum Kino Freispiel-Angebot, in dem mit optischen Phänomenen gespielt werden kann, zum Beispiel ein Schattentheater.

 

Beobachten

 

Feedback geben

 

In die Zone der nächsten Entwicklung begleiten

 

Impulse geben, zum Beispiel: wie kann ich mich im Spiel hinter einer kleinen Holztanne verstecken?

 

NMG 4, MI 1, MA 2, BG 1, D3, 

 pK, sK, MK

 

Z. B. eine Kreissequenz im Kino stattfinden lassen. Über Lichtquellen sprechen, über Abbilder, über Wirkungen.

 

Oder den Kino als Kulisse für das Abschlusstheater nutzen.



Reisebüro

Ein Regal, ein Tisch, ein paar Stühle und viel Phantasie und fertig ist das Reisebüro. Eine Karte, mit Punkten markiert, wo die Kinder der Klasse herkommen, verschiedene kleine Spielzeugsachen, die Fortbewegungsmöglichkeiten darstellen (wie Rollbrett, Pferd, Bus, Ballon,....), nach Bedarf ergänzen mit Kalender, Globus, Messband, alte Tickets und Papier und Stift, um neue zu erstellen, et voilà!

 

Beobachten

 

Feedback geben

 

In die Zone der nächsten Entwicklung begleiten

 

Impulse geben, zum Beispiel:  welche Reisemittel empfehlen die Kinder wann und warum?

Warum haben manche Transportmittel grosse und manche kleine Räder? Wann eignet sich was und warum?

 

NMG 7, MI 1, D3

pK, sK, MK

 

Z. B. die Organisation des Klassenausflugs mit den Kindern  besprechen. Transportmittel besprechen.

 

Am Elternabend mit den Eltern kleine "Länderbroschüren" mit typischen Bildern von Orten,  Essen, Traditionen ihrer Herkunft in ihrer Sprache gemeinsam erstellen.



(Plüsch-)Tierarzt

Das etwas andere Doktor-Freispiel-Angebot: Kinder pflegen, trösten, wägen, messen ihre Plüschtiere und halten die Angaben in kleinen Patientenkarten fest. Manche warten mit ihren Plüschtieren im Wartezimmer, beruhigen sie, manche sind Doktor und packen sie in Plastikfolie ein, bevor sie die Plüschtiere mit Kleister eingipsen... (waschbar) Und im Rollenspiel kann die Angst vor dem Doktor evt. ein wenig bewältigt werden.

 

Beobachten

 

Feedback geben

 

In die Zone der nächsten Entwicklung begleiten

 

Impulse geben, zum Beispiel:  wie kann man überhaupt Dinge wägen und messen/vergleichen?

Und wie kann ich diese Angaben festhalten?

 

NMG 1, NMG 2, NMG 6

pK, sK, MK

 

Z. B. der Arztbesuch mit den Kindern besprechen, evt. auf echte Bedürfnisse von den Tieren eingehen und das Freispiel-Angebot entsprechend ergänzen, auf die Gesundheit und Bedürfnisse von Menschen,etc.

 

Eltern auf das Angebot Teddybär-Spital Bern aufmerksam machen.



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Znüni-Küche



Mörser-Mühle



... und viele mehr