JE-DESTO

DAS PROJEKT

MINT-FÖRDERUNG

IM KINDERGARTEN

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Nathalie Glauser

und KG Team

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AKTUELL

ERKENNTNISSE

erleben - erkennen - benennen

 Erleben betont den gelebten Augenblick, den Kontakt, die Beziehungen. Erleben meint Selbsterfahrung in Bezug auf Ursache und Wirkung, auf die Manipulation von Objekten. Erleben bedeutet Wirkenlassen und Wahrnehmen von Gesetzmässigkeiten.

 

Damit Kindergartenkinder Gesetzmässigkeiten überhaupt erleben dürfen, braucht es entsprechend didaktisch aufbereitete Spielräume.

Die Rolle der Lehrperson besteht in einem ersten Schritt darin, Beziehungen und Gesetzmässigkeiten

erlebbar zu machen

 

 

Erkennen stellt den Übergang zwischen

unreflektiertem Handeln und sprachlicher Reflexion dar. Erkennen ist vorsprachlich gemeint und bedeutet handelnd zuordnen können, also eine Gesetzmässigkeit anzuwenden - was wiederum bedingt, dass man sie kennt oder eben er-kennt im Prozess des Handelns.

 

Die Lehrperson kann in ihrer Rolle als Spielbegleiterin durch bewusstes Beobachten erfassen, auf welcher Entwicklungsstufe die Kindergartenkinder den Gesetzmässigkeiten begegnen - ob sie sie ERLEBEN, ob sie sie ERKENNEN oder ob sie sie BENENNEN können.  

Auf die Beobachtungen folgt die Förderorientierung, welche ermöglicht, das Kind in die nächste Zone

der Entwicklung begleiten.

 


Benennen ist die sprachliche Inbesitznahme eines Lerninhaltes. Benennen meint Ausdruck, nicht nur, aber auch, sprachlicher Ausdruck. Benennen bedeutet, Wissenskomplexe sind organisiert.

 

Dank Sprache kann der Prozess von der Entwicklungsorientierung zu systematischem Lernen begleitet und gefördert werden. 


 

Erleben-erkennen-benennen beschreibt Entwicklungsanregungen und hilft

beim Aufbau von systematischem Lernen 

- ein Bewusstwerdungsprozess à la 

"von der Entwicklungs- zur Fachorientierung" ,

wie es der Lehrplan 21 fordert.

 

 

 

Der Zugang geht zurück auf Mimi Scheiblauer,

Wegbereiterin der heilpädagogischen Rhythmik.