JE-DESTO

DAS PROJEKT

MINT-FÖRDERUNG

IM KINDERGARTEN

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Nathalie Glauser

und KG Team

info@je-desto.ch

031 852 00 56

 

AKTUELL

ERKENNTNISSE

Professionelle Spielbegleitung im MINT-Bereich:

Die je-desto-Methode knüpft an die Möglichkeiten der Kinder, die Realitäten des Kindergartens und an den Lehrplan Kindergarten wie auch den Lehrplan 21 an.

Beide Lehrpläne befassen sich mit

"Beziehungen und Gesetzmässigkeiten".

 

Wie ein Kind bestimmte Gesetzmässigkeiten erfasst hat, zeigt sich am stärksten in seinen Handlungen.

Das Handeln ist gerade für die jüngeren und fremdsprachigen Kinder, bei denen sich die sprachliche Ausdrucksweise noch differenzieren muss, eine wichtige Möglichkeit, Einblick in ihren Wissensstand zu geben, Gelerntes anzuwenden und

Lernprozesse auszudrücken.

 

Das Erkennen von Beziehungen und Gesetzmässigkeiten kann das Kind noch nicht mathematisieren und in Formeln/Gleichungen bringen, Erkenntnisse können sich aber im Ausdruck zeigen,

im konkreten Tun.

Die Sprache ist dann eine effiziente Strukturierungsmöglichkeit. Jeder Begriff enthält Hinweise auf Relationen. Werden Relationen verschiedener Begriffe zueinander dargestellt, entstehen Schemen. Ein Schema ist ein organisierter Wissenskomplex, typische Zusammenhänge werden in der Sprache repräsentiert: je-desto.

 

Diese morphosyntaktische Struktur bringt einen pyhsikalischen Zusammenhang und gleichzeitig das didaktische Konzept zum Ausdruck: je steiler eine Murmelbahn, desto schneller rollt die Murmel oder je länger eine Saite, desto tiefer ist der Ton oder je näher der Hellraumprojektor an der Leinwand steht, desto kleiner erscheint das projizierte Bild etc. Kindergartenkinder sollen diese Zusammenhänge

eben spielend ERLEBEN, ERKENNEN, BENENNEN.

 

Erste Erkenntnisse aus unserem Projekt deuten darauf hin, dass die Schritte ERLEBEN und ERKENNEN sehr nahe beieinander liegen können: durch eine Gestaltung der Spielräume unter Berücksichtigung fachdidaktischer Impulse können Kinder Beziehungen und Gesetzmässig-keiten im Spiel selbständig ERLEBEN und ERKENNEN. 

Das BENENNEN, also die Abstraktion des Erlebten und damit die Metakognition des eigenen Handelns im Spiel, bedarf der Begleitung und Leitung durch die Lehrperson.

 

Weitere genauere Schlüsse aus unserem Projekt folgend Ende Juni.